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Am 3. März 2011 feierten wir an der Bismarckschule das einjährige Bestehen unserer Schulverfassung.
Um 11.00 Uhr füllte sich die Turnhalle zügig mit Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und Mitgliedern des Elternbeirates. Besonders einige große und kleine Damen hatten sich kleidungsmäßig richtig fein gemacht, aber auch die meisten Herren standen ihnen in Sachen Mode in nichts nach. Allerdings wurden einige Krawatten gekürzt, denn es war ja schließlich gleichzeitig Altweiberfasching.
„In diesem Rahmen (der Schulverfassung) geht es mir gut“ lautet unser Motto und das bedeutet, dass sich jeder an der Schule im Rahmen von Regeln nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entwickeln können soll.
Da im Schulalltag doch meist intellektuelle Leistungen gefragt sind, standen als Kontrast im Mittelpunkt der Veranstaltung Beiträge von Schülern, die einmal nichts mit Pauken und Stress zu tun hatten – und Noten waren nur in musikalischer Hinsicht gefragt.
Mit Spannung wurde die Auswertung des Schul-T-Shirt-Wettbewerbs erwartet. Es gewann der Entwurf eines Teams aus den 9. Klassen mit einem neu kreierten Banner aus Teilen der deutschen, russischen und türkischen Flagge. Allerdings hätten wir eigentlich noch gut 20 Nationen me hr zu repräsentieren!
Über eine Ehrung mit Medaillen und Urkunden durften sich 12 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen freuen, die mit besonders vorbildlichem Verhalten zu einer guten Schulatmosphäre beitragen.
Einen sportlichen Akzent setzte Alexandra Siegfried aus der Klasse 5c mit einerhochklassigen Kür am Schwebebalken, bei der man oftmals den Atem anhielt.
Was unsere Schülerinnen und Schüler so drauf haben, sah man auch in einer kurzen Filmsequenz über das Tanzprojekt mit dem professionellen Tanzpädagogen Alan Brooks, das vor wenigen Wochen
eine bunt gemischte Gruppe aus den 7. Und 8. Klassen für Ausdruckstanz begeisterte.
Die Klasse 5c von Lehrerin Micaela Schweiger verbreitete fröhliche Stimmung mit dem Lied „Singen macht Spaß, Singen macht Mut“ und richtig laut und mitreißend wurde es, als die Sambagruppe unter Leitung von Sozialpädagoge Martin Modi-Kekeisen loslegte.
Den Abschluss der Feier bildete eine große Gemeinschaftsaktion. Alle Klassen knüpften aus vorher verteilten Schnurstücken ihr Klassenband und gingen derartig „an die Leine gelegt“ in den Pausenhof, wo sich in erstaunlich kurzer Zeit aus ca. 300 Individuen ein großes Bild zusammenfügte – ein schöner dicker Fisch. Und wer sich fragt „Warum gerade ein Fisch?“, der sei an die Geschichte von Swimmy erinnert, der viele kleine schwache Fischlein ermunterte, als großer Schwarm mutig ins gefährliche Meer hinaus zu schwimmen.
Und überdies: Passt zur Bismarckschule nicht auch ein Bismarckhering?
Gabriele Holzer, Konrektorin

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