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Die Bismarckschule ist als Mittelschule eine weiterführende Schule, deren Ziel es ist, die Ausbildungsreife ihrer Schülerinnen und Schüler anzubahnen und sie auf eine verantwortliche Teilnahme am öffentlichen Leben vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem neben der Vermittlung von Grundwissen, praktischen Fertigkeiten und Arbeitstechniken auch die Förderung von Arbeitstugenden und sozialer Kompetenz.
Eine Deutschlerngruppe, dieses Schuljahr in der 5. Jahrgangsstufe angesiedelt, zahlreiche Individualisierungs- und Fördermaßnahmen in allen Jahrgangsstufen, ein berufsorientierender Nachmittag im Rahmen des BISS-Projekts für die 8. Klassen, Praxisprojekte, der Einsatz von Berufseinstiegsbegleitern, eine Vielzahl von Wahlfächern, Arbeitsgemeinschaften und Neigungskursen sowie ein Schulcaféteam, Streitschlichter, Schülerlotsen, Schulmannschaften, eine Lernwerkstatt und das Angebot eines Mädchen- und eines Jungentreffs durch die Jugendsozialarbeit an Schulen bieten hervorragende Möglichkeiten für praktisches Lernen und zur Persönlichkeitsentwicklung.
Schon seit Jahren besteht an der Bismarckschule ein offenes Ganztagsangebot mit Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung und Spiel- und Sportphasen.
Im Schuljahr 2007/2008 begann der Aufbau zur gebundenen Ganztagsschule mit der ersten Ganztagsklasse. Entsprechend dem Profil unserer Schule geschah dieser Einstieg mit einer 8. Klasse. Im Schuljahr 2008/2009 wurde diese als 9. Klasse weitergeführt. Außerdem begann mit einer Ganztagsklasse im 5. Jahrgang der systematische Aufbau des Ganztageszugs von unten. Im Schuljahr 2010/11 gab es dann 4 Ganztagsklassen (5a, 6a, 7a, 8a) und eine offene Nachmittagsgruppe. Aufgrund einer hohen Zahl an Übertritten in andere weiterführende Schulen nach der 6. und 7. Jahrgangsstufe konnten im Schuljahr 2011/12 keine 7. und 8. Ganztagsklasse gebildet werden.
Ein besonderes Angebot der Bismarckschule in Kooperation mit der Johann-Bierwirth-Schule stellt die Klasse B-9 dar. Schüler, die den Qualifizierenden Hauptschulabschluss im ersten Anlauf nicht geschafft haben, erhalten durch einen speziellen Lehrplan mit weniger Theorie und großen Praxisanteilen zielgerechte Unterstützung zur Bewältigung des QA und zum Übertritt in eine Ausbildung.
Enge Kontakte zur Agentur für Arbeit, zum Kolping-Bildungswerk, zur Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH, zur Berufsschule und zur heimischen Wirtschaft sind uns ein wichtiges Anliegen.
Ein kompetentes Team aus Schulleitung, Lehrkräften, Sozialpädagogen, Berufseinstiegsbegleitern und Hauspersonal arbeitet engagiert um einen anregenden und strukturierten Lernort und einen vielschichtigen Lebensraum Schule zu gestalten.
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